Written by

Crystal Santiago

Published

Die 3-Zutaten-Haselnuss-Makronen – einfach, schnell und perfekt

Ready In 25 Minuten
Servings 24 Stück
Difficulty Easy

Meine Nachbarin Frau Weber beobachtete mich an einem verregneten Dienstagabend dabei, wie ich frustriert in meiner Speisekammer herumwühlte. Ich hatte keine Eier mehr, keine Butter – eigentlich gar nichts, was man für ein anständiges Gebäck braucht. Sie sagte kein Wort, kam einfach fünf Minuten später mit einem kleinen Teller zurück. Darauf lagen diese winzigen, goldbraunen Häufchen, die aussahen, als hätte jemand die Essenz von Weihnachten in komprimierter Form eingefangen. „Haselnuss-Makronen”, sagte sie nur. „Drei Zutaten. Mehr braucht man nicht.” Ich nahm einen Bissen und ehrlich gesagt, ich war sprachlos. Die Dinger waren außen knusprig, innen zart und irgendwie genau das, was ich an diesem Abend brauchte – unkompliziert und trotzdem besonders. Seitdem sind diese einfachen Haselnuss-Makronen mein Geheimtipp für alle Momente, in denen die Zeit knapp ist, der Kühlschrank leer aussieht und ich trotzdem etwas Selbstgemachtes auf den Tisch zaubern will. Vielleicht kennen Sie das ja – dieser Drang, etwas zu backen, aber ohne stundenlangen Aufwand? Genau dafür sind diese Makronen gemacht. Frau Weber hat mir damals nicht nur ein Rezept gegeben, sondern einen kleinen Lebensretter für genau solche Abende.

Warum Sie diese 3-Zutaten-Haselnuss-Makronen lieben werden

Lassen Sie mich ehrlich sein. Ich habe in meiner Küche schon viele Rezepte ausprobiert, aber dieses hier hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Und das aus guten Gründen.

  • Blitzschnell zubereitet: Vom ersten Handgriff bis zum fertigen Blech vergehen gerade mal 25 Minuten. Perfekt für einen spontanen Besuch oder wenn die Lust auf Süßes plötzlich zuschlägt.
  • Nur drei Zutaten: Keine exotischen Gewürze, keine speziellen Mehlsorten – nur Haselnüsse, Eiweiß und Zucker. Das haben Sie bestimmt schon zu Hause.
  • Ideal für Resteverwertung: Übrig gebliebenes Eiweiß vom letzten Backprojekt? Perfekt! Diese Makronen retten, was sonst im Abfluss landen würde.
  • Glutenfrei von Natur aus: Kein Mehl, kein Gluten – ideal für Gäste mit Unverträglichkeiten oder wenn Sie einfach mal etwas Leichteres backen wollen.
  • Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus gerösteten Haselnüssen und leicht karamellisiertem Zucker ist einfach himmlisch. Ich schwöre, diese Dinger schmecken nach mehr.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Knusprigkeit und Zartheit. Viele Makronen-Rezepte werden entweder zu trocken oder zu klebrig. Meine Version, die ich über Monate hinweg getestet und verfeinert habe, liefert jedes Mal genau das richtige Ergebnis. Ich habe bestimmt zehn verschiedene Varianten ausprobiert, bevor ich bei dieser gelandet bin – und glauben Sie mir, der Unterschied ist spürbar.

Diese einfachen Haselnuss-Makronen sind nicht nur ein Gebäck. Sie sind ein kleines Stück Soulfood, das ohne viel Aufwand glücklich macht. Wenn Sie nach einem langen Arbeitstag etwas Süßes brauchen, aber keine Energie für aufwendige Backprojekte haben – dann sind diese Makronen Ihre Rettung. Versprochen.

Welche Zutaten Sie für die einfachen Haselnuss-Makronen brauchen

Das Schöne an diesem Rezept? Sie brauchen wirklich nur drei Dinge. Und die stehen wahrscheinlich schon in Ihrer Küche, oder? Lassen Sie mich Ihnen zeigen, worauf es bei jeder Zutat ankommt.

Die Hauptdarsteller

  • 200 g gemahlene Haselnüsse: Hier lohnt es sich, nicht am falschen Ende zu sparen. Ich verwende am liebsten die gemahlenen Haselnüsse von Seeberger oder der Eigenmarke meines Bioladens. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu alt sind – ranzige Nüsse ruinieren den ganzen Geschmack. Tipp: Wenn Sie ganze Haselnüsse zu Hause haben, können Sie diese auch selbst mahlen. Aber Vorsicht – nicht zu fein, sonst wird die Masse ölig. Ein paar grobe Stückchen sind sogar erwünscht, sie geben den Makronen eine schöne Textur.
  • 2 Eiweiß (Größe M oder L): Das Eiweiß bindet die Makronen und sorgt für die typische, leichte Konsistenz. Ich nehme immer Eier aus Freilandhaltung – das schmeckt man tatsächlich. Wichtig: Das Eiweiß sollte Zimmertemperatur haben, dann lässt es sich besser verarbeiten. Wenn Sie wie ich oft vergessen, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen: Legen Sie sie einfach für 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser. Funktioniert perfekt!
  • 100 g Zucker: Normaler Haushaltszucker tut es völlig. Aber ich habe auch schon Puderzucker ausprobiert – das ergibt eine etwas feinere, zartere Makrone. Für eine besondere Note können Sie auch braunen Zucker verwenden, dann schmecken die Makronen leicht karamellig. Wer es weniger süß mag, reduziert die Menge einfach auf 80 g – das funktioniert auch, die Makronen werden dann aber etwas weniger knusprig.

Optionale Extras (nicht zwingend, aber schön)

Haselnuss-Makronen preparation steps

  • Eine Prise Salz: Klingt komisch, aber Salz hebt den Nussgeschmack enorm. Ich gebe immer eine kleine Prise Meersalz dazu.
  • Vanilleextrakt oder Vanillezucker: Ein halber Teelöffel Vanilleextrakt oder ein Päckchen Vanillezucker (dann entsprechend weniger normalen Zucker) verleiht den Makronen eine feine, blumige Note.
  • Backoblaten: Wenn Sie die Makronen besonders hübsch präsentieren wollen, backen Sie sie auf kleinen Oblaten. Das gibt ihnen Stabilität und sieht aus wie vom Bäcker.

Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zwanzig Mal gemacht und jedes Mal kleine Anpassungen vorgenommen. Die Version mit einer Prise Zimt? Ein Traum für die Adventszeit. Aber fangen Sie erstmal mit dem Original an – das ist schon perfekt genug.

Welche Küchengeräte Sie benötigen

Für diese einfachen Haselnuss-Makronen brauchen Sie keine ausgefallene Ausstattung. Das macht das Rezept noch sympathischer, finden Sie nicht?

  • Eine mittelgroße Rührschüssel: Nichts Besonderes, eine normale Schüssel reicht völlig.
  • Handrührgerät oder Schneebesen: Ein Handrührgerät macht die Arbeit leichter, besonders beim Eischnee. Aber mit einem kräftigen Schneebesen und etwas Geduld klappt es auch von Hand. Ich habe beides ausprobiert – der Schneebesen gibt mir mehr Kontrolle, der Mixer ist schneller.
  • Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar. Das Backpapier verhindert, dass die Makronen ankleben und erleichtert die Reinigung enorm.
  • Zwei Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Makronen. Ein Eisportionierer mit Durchmesser von etwa 2 cm ist ideal für gleichmäßige Größen.
  • Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Ich habe eine einfache digitale Waage von Soehnle – die tut ihren Dienst seit Jahren zuverlässig.

Falls Sie keinen Handrührer haben: Kein Problem! Ich habe die Makronen schon oft mit einem Schneebesen zubereitet, als ich auf Reisen war. Es dauert vielleicht 2-3 Minuten länger, aber das Ergebnis ist genauso gut. Versprochen.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Folgen Sie mir durch diese Schritte, und Sie werden sehen – diese einfachen Haselnuss-Makronen sind wirklich kinderleicht. Ich zeige Ihnen genau, worauf Sie achten müssen.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen (2 Minuten)

Heizen Sie Ihren Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 140 °C). Das ist wichtig, denn die Makronen sollen gleichmäßig backen, ohne zu verbrennen. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus – das spare ich mir nie, auch wenn ich ein antihaftbeschichtetes Blech habe. Das Backpapier gibt einfach die Sicherheit, dass nichts kleben bleibt.

Schritt 2: Das Eiweiß steif schlagen (3-4 Minuten)

Geben Sie das Eiweiß in Ihre Rührschüssel. Schlagen Sie es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis es schneeweiß ist und feste Spitzen bildet. Das erkennen Sie daran, dass Sie die Schüssel umdrehen können, ohne dass etwas herausfällt – aber machen Sie das lieber nicht über der offenen Schüssel, sonst haben Sie hinterher eine Sauerei (ja, ich spreche aus Erfahrung!). Tipp: Die Schüssel und die Rührbesen müssen absolut fettfrei sein. Ein einziger Fetttropfen kann verhindern, dass der Eischnee fest wird. Wischen Sie die Schüssel vorher kurz mit einem Zitronenviertel aus – das entfernt letzte Fettreste.

Schritt 3: Den Zucker einrieseln lassen (2 Minuten)

Sobald das Eiweiß anfängt, schaumig zu werden, lassen Sie den Zucker langsam einrieseln – am besten in 3-4 Portionen. Schlagen Sie dabei weiter. Nach etwa einer Minute haben Sie einen glänzenden, festen Eischnee. Er sollte so fest sein, dass er beim Anheben des Rührgeräts stehen bleibt und nicht abtropft. Wenn der Eischnee noch flüssig ist, schlagen Sie einfach 30 Sekunden länger – aber übertreiben Sie es nicht, sonst wird er körnig.

Schritt 4: Die Haselnüsse unterheben (2 Minuten)

Jetzt kommt der wichtigste Teil. Geben Sie die gemahlenen Haselnüsse auf den Eischnee. Aber nicht einfach unterrühren! Nehmen Sie einen Teigschaber und heben Sie die Nüsse vorsichtig mit einer fließenden Bewegung unter – von unten nach oben, die Schüssel dabei immer wieder drehen. Das Ziel ist, eine gleichmäßige Masse zu erhalten, ohne den Eischnee komplett zusammenzudrücken. Die Masse sollte am Ende feucht und formbar sein, aber nicht flüssig. Wenn sie zu trocken wirkt, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Zu feucht? Ein Esslöffel mehr gemahlene Nüsse hilft.

Schritt 5: Makronen formen (5 Minuten)

Nehmen Sie zwei Teelöffel. Mit dem einen heben Sie eine walnussgroße Portion der Masse ab, mit dem zweiten schieben Sie sie vorsichtig auf das Backblech. Lassen Sie zwischen den Makronen etwa 2-3 cm Abstand – sie laufen beim Backen ein wenig auseinander, aber nicht stark. Für besonders gleichmäßige Makronen können Sie einen kleinen Eisportionierer verwenden. Ich persönlich mag den rustikalen Look mit den Löffeln – er sieht aus wie von Hand gemacht, was ja auch stimmt.

Schritt 6: Backen (12-15 Minuten)

Schieben Sie das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backen Sie die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und an der Oberfläche feine Risse zeigen. Die Unterseite sollte ebenfalls goldbraun sein – heben Sie vorsichtig eine Makrone an, um nachzusehen. Wichtig: Die Makronen sind direkt nach dem Backen noch weich. Lassen Sie sie unbedingt vollständig auf dem Blech auskühlen, sonst zerbrechen sie. Das dauert etwa 10-15 Minuten. Ich weiß, die Versuchung ist groß, gleich eine zu probieren – aber glauben Sie mir, das Warten lohnt sich.

Schritt 7: Genießen (1 Minute)

Nach dem Auskühlen sind die Makronen fest und knusprig. Lösen Sie sie vorsichtig vom Backpapier – das geht jetzt ganz leicht. Fertig! Sie können sie pur genießen oder mit etwas Puderzucker bestäuben. Ich esse sie am liebsten lauwarm mit einer Tasse Kaffee – ein kleiner Moment des Glücks.

Tipps & Tricks für perfekte Haselnuss-Makronen

Nachdem ich dieses Rezept unzählige Male gemacht habe, habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne vorher gewusst hätte. Hier sind meine besten Tipps für Sie:

  • Der Eischnee ist das A und O: Wenn der Eischnee nicht fest genug ist, werden die Makronen flach und zäh. Achten Sie wirklich darauf, dass die Schüssel fettfrei ist. Ein Tropfen Eigelb im Eiweiß? Dann lieber neu anfangen. Das habe ich einmal ignoriert und die Makronen waren eine Katastrophe – flach wie Pfannkuchen.
  • Nicht zu lange backen: Die Makronen backen schnell. Nach 12 Minuten sollten Sie die erste Kontrolle machen. Wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie bitter. Besser etwas heller aus dem Ofen nehmen – sie härten beim Abkühlen noch nach.
  • Die Nüsse machen den Unterschied: Probieren Sie verschiedene Nusssorten! Haselnüsse sind klassisch, aber Mandeln oder eine Mischung aus beiden schmecken auch fantastisch. Ich habe einmal eine Version mit Pistazien gemacht – die war grün und wunderschön, aber geschmacklich nicht ganz so rund.
  • Ruhezeit einplanen: Wenn Sie Zeit haben, lassen Sie die geformten Makronen vor dem Backen 10 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Das sorgt für eine noch schönere Oberfläche. Ich mache das immer, wenn ich Besuch erwarte – die Makronen sehen dann aus wie vom Konditor.
  • Multitasking beim Backen: Während die Makronen im Ofen sind, können Sie schon die nächste Portion vorbereiten. So geht alles schneller hintereinander.

Ein kleiner Fehler, der mir am Anfang passiert ist: Ich habe die Makronen zu dicht auf das Blech gesetzt. Beim Backen sind sie dann zusammengeklebt und ich hatte einen großen, ungleichmäßigen Klumpen. Seitdem halte ich mich an den 2-3 cm Abstand – und es funktioniert perfekt.

Variationen & Anpassungen

Das Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Variationen:

  • Schokoladen-Haselnuss-Makronen: Geben Sie 2 Esslöffel Kakaopulver (ungesüßt) zusammen mit den Nüssen unter den Eischnee. Das ergibt eine herrlich schokoladige Version, die an Nuss-Nougat erinnert. Mein persönlicher Favorit!
  • Zitronen-Makronen: Reiben Sie die Schale einer unbehandelten Zitrone fein ab und geben Sie sie zum Eischnee. Zusammen mit einem Schuss Zitronensaft entsteht eine frische, fruchtige Variante, die besonders im Sommer gut ankommt.
  • Vegane Version: Ersetzen Sie das Eiweiß durch Aquafaba – das ist das Kochwasser von Kichererbsen. 3 Esslöffel Aquafaba ersetzen ein Eiweiß. Schlagen Sie es genauso steif wie normales Eiweiß. Es funktioniert wirklich! Ich war selbst überrascht, wie gut das klappt.
  • Gewürz-Makronen: Für die Adventszeit: Geben Sie 1 Teelöffel Lebkuchengewürz oder eine Mischung aus Zimt, Nelken und Kardamom dazu. Das duftet beim Backen ganz wunderbar und schmeckt nach Weihnachten pur.
  • Kokos-Haselnuss-Makronen: Ersetzen Sie die Hälfte der Haselnüsse durch Kokosraspel. Das ergibt eine tropische Note und die Makronen werden etwas weicher. Perfekt für den Sommer!

Ich habe letzte Woche die Schokoladenvariante für einen Geburtstag mitgebracht – alle dachten, ich hätte stundenlang in der Küche gestanden. Dabei waren es nur 25 Minuten. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die am meisten beeindrucken.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Diese einfachen Haselnuss-Makronen sind nicht nur schnell gemacht, sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier meine Tipps:

  • Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose halten sich die Makronen bis zu 2 Wochen. Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und die Makronen bleiben knusprig.
  • Einfrieren: Die Makronen lassen sich hervorragend einfrieren. Packen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose – so halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 15-20 Minuten stehen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.
  • Nicht im Brotkasten aufbewahren: Da werden sie schnell weich und verlieren ihre Knusprigkeit. Lieber in einer Keksdose mit gutem Verschluss.
  • Nach dem Backen: Die Makronen sollten vollständig ausgekühlt sein, bevor Sie sie in die Dose geben. Sonst kondensiert Feuchtigkeit und sie werden matschig. Geduld, Geduld – ich weiß, es ist schwer!

Ein Tipp für besondere Anlässe: Die Makronen schmecken am zweiten oder dritten Tag sogar noch besser, weil sich die Aromen etwas setzen. Also keine Sorge, wenn Sie sie einen Tag vorher zubereiten – das ist sogar ideal für Feiern.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich will nicht so tun, als wären diese Makronen ein Gesundheitsfood – sie sind schließlich ein Genussmittel. Aber ein paar positive Aspekte haben sie doch:

  • Pro Makrone (ca. 20 g): Etwa 80-100 Kalorien, 6 g Fett (davon hauptsächlich ungesättigte Fettsäuren aus den Nüssen), 7 g Kohlenhydrate und 2 g Eiweiß.
  • Haselnüsse sind gesund: Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und B-Vitamine. Außerdem liefern sie Magnesium und Ballaststoffe. Also immerhin ein kleiner Nährwertbeitrag!
  • Glutenfrei: Perfekt für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Achten Sie nur darauf, dass die gemahlenen Haselnüsse nicht in einer Fabrik verarbeitet wurden, die auch glutenhaltige Produkte herstellt – das steht auf der Verpackung.
  • Laktosefrei: Da keine Milchprodukte verwendet werden, sind die Makronen auch für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet.
  • Zuckerreduziert möglich: Mit einer Zuckeralternative wie Erythrit oder Xylit können Sie den Zuckergehalt senken. Beachten Sie aber, dass die Konsistenz etwas anders wird – ich habe es ausprobiert und die Makronen wurden etwas weicher.

Ich persönlich sehe diese Makronen als kleinen Seelentröster. Ein oder zwei Stück zu einer Tasse Tee oder Kaffee – das hebt die Laune und tut der Seele gut. Und manchmal ist das ja genau das, was wir brauchen.

Fazit – Warum Sie diese Makronen sofort backen sollten

Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, dass diese einfachen Haselnuss-Makronen ein echter Gewinner sind. Drei Zutaten, die Sie wahrscheinlich schon zu Hause haben, 25 Minuten Zeit und ein Ergebnis, das nach viel mehr Aufwand aussieht – was will man mehr?

Dieses Rezept hat mich durch viele hektische Abende gerettet. Wenn die Kinder plötzlich Besuch anmelden, der Kuchen aber noch nicht da ist. Wenn ich nach einem langen Tag einfach etwas Süßes brauche, aber keine Energie für aufwendige Backprojekte habe. Diese Makronen sind meine kleine Geheimwaffe in der Küche.

Probieren Sie es aus! Und wenn Sie eigene Variationen entdecken – vielleicht mit Mandeln oder einem Hauch Orangenschale – dann erzählen Sie mir davon. Ich liebe es, von anderen zu lernen und neue Ideen zu bekommen. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest mit dem Hashtag #HaselnussMakronen. Ich bin schon gespannt, was Sie daraus machen!

In diesem Sinne: Ran an die Schüssel und viel Spaß beim Backen. Ihre Küche wird es Ihnen danken – und Ihr Gaumen erst recht.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Mandeln, Walnüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nusssorten funktionieren ebenfalls. Beachten Sie nur, dass der Geschmack und die Textur leicht variieren können. Mandeln ergeben zum Beispiel etwas festere Makronen.

Warum werden meine Makronen flach?

Das liegt meistens daran, dass der Eischnee nicht steif genug war. Achten Sie darauf, dass die Schüssel absolut fettfrei ist und schlagen Sie das Eiweiß, bis es feste Spitzen bildet. Auch zu viel Feuchtigkeit in der Masse kann dazu führen.

Kann ich die Makronen ohne Zucker zubereiten?

Ja, mit Erythrit oder Xylit als Zuckerersatz. Die Konsistenz wird dann etwas weicher und die Makronen bräunen nicht so stark. Ich empfehle, die Backzeit um 2-3 Minuten zu verlängern und die Makronen im Auge zu behalten.

Wie lange halten sich die Makronen?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 1-2 Wochen. Im Kühlschrank sogar bis zu 3 Wochen. Eingefroren halten sie sich bis zu 3 Monate. Wichtig: Immer gut verschlossen aufbewahren, damit sie nicht weich werden.

Kann ich die Makronen auch vegan zubereiten?

Ja, ersetzen Sie das Eiweiß einfach durch Aquafaba (Kichererbsenwasser). 3 Esslöffel Aquafaba ersetzen ein Eiweiß. Schlagen Sie es genauso steif wie normales Eiweiß – es funktioniert überraschend gut! Die veganen Makronen werden etwas weicher, schmecken aber genauso lecker.

Pin This Recipe!

Haselnuss-Makronen recipe

Print

Die 3-Zutaten-Haselnuss-Makronen – einfach, schnell und perfekt

Diese einfachen Haselnuss-Makronen benötigen nur drei Zutaten und sind in 25 Minuten fertig. Sie sind außen knusprig, innen zart und perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Kühlschrank leer ist.

  • Author: Mia
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 4 Portionen (ca. 20 Makronen) 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Haselnüsse (ca. 2 Tassen)
  • 2 Eiweiß (Größe M oder L)
  • 100 g Zucker (ca. 1/2 Tasse)
  • Optional: 1 Prise Salz
  • Optional: 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • Optional: Backoblaten

Instructions

  1. Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 140 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Das Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen, bis es schneeweiß ist und feste Spitzen bildet (ca. 3-4 Minuten).
  3. Sobald das Eiweiß schaumig wird, den Zucker langsam in 3-4 Portionen einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzender, fester Eischnee entsteht (ca. 2 Minuten).
  4. Die gemahlenen Haselnüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben – von unten nach oben, bis eine gleichmäßige, formbare Masse entsteht (ca. 2 Minuten).
  5. Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen der Masse abstechen und mit etwa 2-3 cm Abstand auf das Backblech setzen.
  6. Das Blech in die Mitte des Ofens schieben und die Makronen 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und feine Risse zeigen.
  7. Die Makronen vollständig auf dem Blech auskühlen lassen (ca. 10-15 Minuten), dann vorsichtig vom Backpapier lösen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Notes

Der Eischnee muss sehr fest sein – achten Sie auf fettfreie Schüssel und Rührbesen. Die Makronen nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, da sie sonst zerbrechen. Für eine vegane Version 3 Esslöffel Aquafaba pro Eiweiß verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Makrone (ca. 20 g)
  • Calories: 90
  • Sugar: 6
  • Sodium: 10
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 7
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Haselnuss-Makronen, 3-Zutaten-Rezept, glutenfrei, einfach, schnell, Weihnachtsgebäck, Nussmakronen

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆