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Julia Maxwell

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Wohlig-warme Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer: Einfaches Rezept

Ready In 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Difficulty Einfach

Ich habe jahrelang behauptet, dass ich Kürbissuppe hasse. Wirklich. Ganze zehn Jahre lang habe ich bei jeder dampfenden Schüssel, die mir unter die Nase gehalten wurde, höflich abgewunken. „Zu süß”, sagte ich. „Zu püriert. Wo bleibt der Biss?” Meine Familie hatte sich längst damit abgefunden. Weihnachten gab es für mich extra eine Portion Tomatensuppe, während alle anderen genüsslich löffelten. Dann, letzte Woche, stand ich in meiner eigenen Küche. Ein Hokkaido-Kürbis lag auf dem Schneidebrett, halb vergessen vom Wochenmarkt. Der Kühlschrank zeigte mir sein trauriges Inneres: eine Dose Kokosmilch, ein daumengroßes Stück Ingwer, eine Limette. „Na gut”, dachte ich, „dann mach ich mir eben was Eigenes.” Und während ich den Ingwer schälte und der Duft von Koriander durch die Küche zog, geschah etwas. Vielleicht war es die Kälte draußen, vielleicht die Müdigkeit nach einem langen Tag. Aber als ich die erste, vorsichtige Löffelspitze probierte – dieser Mix aus cremiger Kokos, scharfem Ingwer und der erdigen Süße des Kürbisses – da wusste ich: Oh. Es ist also doch möglich. Diese Suppe hat mich bekehrt. Und jetzt koche ich sie jede Woche, nur für mich. Na ja, und für alle anderen, die plötzlich auch welche wollen.

Warum Du Diese Kokos-Kürbissuppe Lieben Wirst

Diese Suppe ist nicht einfach nur eine weitere Kürbissuppe. Sie ist der Beweis, dass einfache Zutaten Großes bewirken können, wenn man sie richtig kombiniert. Ich habe sie in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gekocht, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, und sie wird einfach immer besser.

  • Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für Abende, an denen du keine Lust hast, stundenlang zu kochen.
  • Wenige Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Supermarkt. Kürbis, Kokosmilch, Ingwer und ein paar Gewürze – das war’s.
  • Wohlig-warme Seelenwärmerin: An grauen, verregneten Tagen oder wenn dich eine Erkältung erwischt, ist diese Suppe wie eine kuschelige Decke für den Magen.
  • Natürlich cremig: Keine Sahne, keine Mehlschwitze. Die Kokosmilch und der pürierte Kürbis ergeben eine Seideweiche Textur, die süchtig macht.
  • Ideal zum Vorkochen: Der Geschmack wird am zweiten Tag sogar noch intensiver. Meal Prep vom Feinsten!

Was diese Suppe von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der Süße des Kürbisses und der Schärfe des Ingwers. Die meisten Rezepte sind mir zu eindimensional. Hier sorgt der frische Ingwer für einen wachsamen Kick, der die Sinne weckt, während die Kokosmilch alles sanft umschmeichelt. Es ist kein Rezept, das nur satt macht. Es ist eines, das dich innehalten lässt. Das wärmt von innen heraus und fühlt sich an wie eine Umarmung – ohne, dass du fragen musst.

Was Du an Zutaten Brauchst

Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt ihre Rolle perfekt. Nimm dir einen Moment Zeit, um frische, gute Qualität zu wählen – es macht den Unterschied.

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g – 1kg): Mein absoluter Favorit für Suppen. Du musst ihn nicht schälen! Die Schale wird beim Kochen weich und ist wunderbar essbar. Außerdem gibt sie der Suppe eine schöne, kräftige Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat.
  • 1 große Zwiebel: Die aromatische Basis. Ich nehme am liebsten eine Gemüsezwiebel, weil sie mild und süßlich ist. Schäle und würfele sie fein.
  • 2 Knoblauchzehen: Frischer Knoblauch, fein gehackt. Er unterstreicht die herzhaften Noten und harmoniert perfekt mit dem Ingwer.
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20-30g): Das Herzstück der Suppe! Schäle ihn mit einem Löffel (das geht am besten) und hacke ihn fein oder reibe ihn. Je frischer der Ingwer, desto mehr Schärfe und Aroma. Wer es etwas milder mag, nimmt etwas weniger.
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml): Greif zur ungesüßten, vollfetten Kokosmilch. Die light-Varianten sind oft zu dünn und machen die Suppe weniger cremig. Marken wie Thai Kitchen oder King’s Finest haben ein richtig gutes Aroma.
  • 500ml Gemüsebrühe: Am besten selbst gekocht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Sie sollte nicht zu dominant sein, sondern den Kürbisgeschmack tragen.
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich thematisch perfekt, aber Raps- oder Sonnenblumenöl tun es auch.
  • 1 TL gemahlener Koriander: Klingt unscheinbar, aber dieses Gewürz ist der heimliche Star. Es bringt eine warme, leicht zitronige Note, die den Ingwer wunderbar ergänzt.
  • ½ TL Kurkuma (optional): Für die goldene Farbe und eine extra Portion Wohlbefinden. Leicht erdig im Geschmack.
  • Salz & Pfeffer: Nach Geschmack. Ich empfehle gutes Meersalz.
  • Saft einer halben Limette: Erst am Ende zugegeben. Der Spritzer Säure hebt die ganze Suppe auf ein neues Level und schneidet durch die Cremigkeit der Kokosmilch.
  • Optional zum Servieren: Kürbiskerne, ein Klecks Kokosjoghurt, frische Korianderblätter oder ein Schuss Chiliöl.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Die meisten Dinge hast du sicher schon zuhause.

  • Einen großen Suppentopf (mindestens 3 Liter): Ein schwerer Boden ist von Vorteil, damit nichts anbrennt.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert, besonders beim Zerteilen des Kürbisses.
  • Einen Pürierstab (Stabmixer) oder eine Küchenmaschine/Standmixer: Der Pürierstab ist am unkompliziertesten und macht weniger Abwasch. Falls du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen und püriere sie in Portionen – heiße Flüssigkeit dehnt sich aus und kann den Deckel sprengen.
  • Einen Gemüseschäler (optional): Für den Ingwer. Ein Löffel funktioniert aber auch super.
  • Ein Esslöffel und ein Teelöffel: Zum Abmessen der Gewürze.

Mein Tipp: Investiere in einen guten Standmixer, wenn du oft Suppen kochst. Ich habe jahrelang nur den Stabmixer benutzt, aber der Mixer macht die Suppe noch samtiger – fast wie ein Seidentofu. Aber keine Sorge, der Stabmixer tut es absolut auch!

Schritt-für-Schritt Zubereitung

Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer preparation steps

Los geht’s! Ich verspreche dir, es ist einfacher, als du denkst. Und der Duft, der sich in deiner Küche ausbreitet, ist die beste Belohnung.

  1. Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale kommt mit rein. Halbiere ihn, kratze mit einem Löffel die Kerne und die weichen Fasern aus dem Inneren. (Die Kerne kannst du übrigens waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack!) Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel von etwa 2-3 cm Größe. Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger garen sie.
  2. Basis anbraten (5 Minuten): Erhitze das Kokosöl in deinem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze. Gib die gewürfelte Zwiebel dazu und schwitze sie für etwa 2-3 Minuten an, bis sie glasig ist. Sie sollte nicht braun werden. Dann kommen der gehackte Knoblauch und der fein gehackte oder geriebene Ingwer dazu. Rühre alles gut um und lass es eine weitere Minute duften. Pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt – er wird sonst bitter.
  3. Kürbis und Gewürze anschwitzen (3 Minuten): Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut durch. Lass den Kürbis für etwa 3-4 Minuten mitbraten. Er wird anfangen, leicht zu karamellisieren, was dem ganzen Gericht mehr Tiefe gibt. Streue nun den gemahlenen Koriander und das Kurkuma (falls du es verwendest) darüber. Verrühre alles, bis die Gewürze duften – das dauert nur etwa 30 Sekunden.
  4. Ablöschen und Köcheln (15 Minuten): Gieße die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf. Rühre alles gut um, damit sich nichts am Boden festsetzt. Erhöhe die Hitze kurz, bis die Suppe zu köcheln beginnt, und reduziere sie dann sofort wieder auf eine niedrige bis mittlere Stufe. Decke den Topf ab und lass die Suppe für etwa 15 Minuten sanft vor sich hin köcheln. Der Kürbis sollte so weich sein, dass du leicht mit einer Gabel hineinstechen kannst.
  5. Pürieren (3 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: das Pürieren. Wenn du einen Pürierstab verwendest, tauchst du ihn komplett ein und pürierst die Suppe, bis sie vollkommen glatt und cremig ist. Sei vorsichtig mit Spritzern! Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe 5-10 Minuten abkühlen (heiß + Mixer = Explosionsgefahr). Fülle sie dann in Portionen in den Mixer, verschließe den Deckel gut (ein Küchentuch über den Deckel legen gibt extra Sicherheit) und mixe auf niedriger Stufe, dann hoch, bis alles samtig ist.
  6. Finale Würze (1 Minute): Gieße die pürierte Suppe zurück in den Topf (falls du einen Mixer benutzt hast). Stelle sie wieder auf den Herd bei ganz niedriger Hitze. Presse den Saft einer halben Limette aus und rühre ihn unter. Schmecke die Suppe nun mit Salz und Pfeffer ab. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt – schmecke lieber öfter nach. Vielleicht braucht sie noch eine Prise Salz, um die Süße des Kürbisses auszugleichen, oder etwas mehr Pfeffer für eine leichte Schärfe.
  7. Anrichten und Genießen (2 Minuten): Fülle die heiße Suppe in tiefe Teller oder Schüsseln. Jetzt kommt der dekorative Teil: Ein Klecks Kokosjoghurt in der Mitte, ein paar geröstete Kürbiskerne darüber gestreut, vielleicht etwas frischer Koriander oder eine Prise Chiliflocken für die Mutigen. Ein Schuss gutes Olivenöl ist auch nie verkehrt.

Kochtipps & Techniken für die Perfekte Suppe

Ich habe bei dieser Suppe so einige Male Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.

  • Der Ingwer-Schärfe-Check: Die Schärfe des Ingwers variiert stark. Ein junger, dünnhäutiger Ingwer ist milder als ein alter, faseriger. Wenn du dir unsicher bist, starte mit der Hälfte des Ingwers und schmecke die Suppe vor dem Pürieren ab. Du kannst immer noch mehr frischen, geriebenen Ingwer unterrühren.
  • Nicht zu heiß pürieren: Das ist der Klassiker unter den Küchenunfällen. Heiße Flüssigkeit im Standmixer ist eine tickende Zeitbombe. Sie dehnt sich aus und der Druck kann den Deckel absprengen – eine riesige Sauerei und verbrennungsgefährlich. Immer abkühlen lassen oder den Stabmixer verwenden.
  • Die richtige Konsistenz: Die Suppe sollte schön cremig, aber nicht zu dick sein. Wenn sie dir nach dem Pürieren zu dick vorkommt, rühre einfach etwas mehr Brühe oder einen Schuss Wasser unter. Ist sie zu dünn? Lass sie bei offenem Deckel noch ein paar Minuten köcheln, damit etwas Flüssigkeit verdampft.
  • Das gewisse Etwas: Ein Schuss Apfelessig oder ein Spritzer Orangensaft anstelle der Limette kann ebenfalls Wunder wirken. Säure ist das Geheimnis, um eine gute Suppe in eine großartige zu verwandeln.
  • Vorbereitung ist alles: Schneide den Kürbis erst direkt vor dem Kochen, da er sonst an der Luft austrocknen und braune Stellen bekommen kann. Das Zwiebeln und Knoblauch schneiden kann man aber gut vorbereiten.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist ein fantastischer Ausgangspunkt. Ich liebe es, damit zu experimentieren. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:

  • Schärfer & Feuriger: Für alle, die es gern etwas pikanter mögen. Füge beim Anbraten eine entkernte, fein gehackte rote Chili oder eine Prise Cayennepfeffer hinzu. Ein Klecks Sriracha oder Chiliöl beim Servieren rundet das Ganze ab.
  • Mit Möhren für mehr Süße: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch Möhren. Das gibt der Suppe eine noch süßere, erdigere Note und eine wunderschöne, intensive Farbe. Einfach die Möhren schälen und in Scheiben schneiden.
  • Asiatisch inspiriert: Gib beim Anbraten einen Teelöffel rote Currypaste mit in den Topf. Ersetze den Koriander durch einen Spritzer Sojasoße und einen Schuss Reisessig. Mit Koriandergrün und gehackten Erdnüssen servieren.
  • Low-Carb / Keto-freundlich: Der Hokkaido-Kürbis hat von Natur aus weniger Kohlenhydrate als viele andere Kürbissorten. Ersetze die Zwiebel durch Lauch (weniger Zucker) und achte darauf, dass die Brühe keine Zuckerzusätze enthält. Die Kokosmilch liefert gesunde Fette.
  • Mit geröstetem Kürbis: Für ein noch intensiveres Aroma: Schneide den Kürbis in Spalten, beträufle sie mit Öl und Salz und röste sie im Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für 25-30 Minuten, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Dann erst in die Suppe geben. Das gibt eine wunderbar nussige, karamellisierte Note.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese Suppe ist ein wahres Multitalent. Sie schmeckt frisch gekocht am besten, aber auch aufgewärmt ist sie ein Genuss.

  • Servieren: Die Suppe schmeckt heiß, aber nicht kochend. Fülle sie in vorgewärmte Teller oder Schüsseln. Dazu passt ein Stück knuspriges Baguette, ein getoastetes Vollkornbrot oder ein einfacher Reis-Cracker. Für einen besonderen Anlass kannst du sie in einer ausgehöhlten Kürbisschale servieren – das sieht auf dem Herbsttisch fantastisch aus.
  • Beilagen-Ideen: Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist der perfekte Kontrast zur sämigen Suppe. Auch gegrillter Halloumi oder ein pochiertes Ei passen hervorragend dazu und machen die Mahlzeit sättigender.
  • Im Kühlschrank aufbewahren: Die Suppe hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für 4-5 Tage. Der Geschmack wird oft noch intensiver, da die Aromen gut durchziehen können. Vor dem Servieren einfach auf dem Herd oder in der Mikrowelle wieder erhitzen.
  • Einfrieren: Diese Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle sie in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel (flach einfrieren spart Platz!). Sie hält sich so für etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen.
  • Reheating-Tipp: Beim Wiederaufwärmen kann die Suppe etwas eindicken. Rühre einfach einen Schuss Wasser oder Brühe unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ein frischer Spritzer Limettensaft vor dem Servieren belebt die Aromen wieder.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch richtig gut für dich!

  • Kalorien: Eine Portion (ca. 400ml) hat etwa 280-320 kcal, je nach Kokosmilch-Menge.
  • Kohlenhydrate: Ca. 15-20g pro Portion (hauptsächlich aus dem Kürbis).
  • Fett: Ca. 20-25g (gesunde Fette aus der Kokosmilch und dem Kokosöl).
  • Eiweiß: Ca. 5-7g.
  • Vitamin A: Kürbis ist eine wahre Vitamin-A-Bombe! Gut für die Augen, die Haut und das Immunsystem.
  • Vitamin C: Der Ingwer und die Limette liefern eine ordentliche Portion Vitamin C – perfekt für die kalte Jahreszeit.
  • Ingwer: Wirkt entzündungshemmend und wärmt von innen. Ein echtes Hausmittel bei Erkältungen.
  • Kokosmilch: Enthält mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell vom Körper in Energie umgewandelt werden können.

Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei (bei Verwendung von laktosefreiem Joghurt) und vegan. Achte bei der Brühe darauf, dass sie ebenfalls glutenfrei ist, falls nötig.

Fazit

Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber: Diese Kokos-Kürbissuppe ist mein absoluter Herbst-Favorit geworden. Sie ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein kleines Ritual. An Tagen, an denen die Welt ein bisschen zu laut ist, koche ich sie. Der Duft von Ingwer und Koriander, die Wärme der Schüssel in meinen Händen, der erste Löffel voller samtiger, goldener Flüssigkeit – das ist pure Selbstfürsorge. Probiere sie unbedingt aus! Und scheu dich nicht, damit zu spielen. Vielleicht magst du mehr Chili, vielleicht lieber mit einem Schuss Orangensaft. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es dir gehört, sobald du es einmal gemacht hast. Lass mich in den Kommentaren wissen, wie es dir geschmeckt hat! Welche Variation wirst du als erstes ausprobieren? Ich bin schon sehr gespannt auf deine Kreationen. Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, absolut! Butternuss-Kürbis oder Muskatkürbis eignen sich ebenfalls hervorragend. Du musst sie dann aber vor dem Kochen schälen, da ihre Schale zu hart ist. Das Pürieren wird trotzdem ein cremiges Ergebnis liefern.

Die Suppe ist mir zu süß geworden. Was kann ich tun?

Das passiert manchmal, wenn der Kürbis besonders süß ist. Ein Spritzer mehr Limetten- oder Zitronensaft hilft, die Süße auszugleichen. Auch ein Schuss Apfelessig oder etwas mehr Salz können Wunder wirken.

Kann ich die Kokosmilch ersetzen?

Ja, für eine leichtere Variante kannst du die Kokosmilch durch Sahne oder eine andere Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Mandelmilch) ersetzen. Die Suppe wird dann aber weniger cremig und der Kokosgeschmack fehlt. Eine gute Alternative ist auch Cashewmus, das macht sie ebenfalls schön sämig.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig ohne Sahne?

Das Geheimnis liegt im Pürieren! Verwende einen leistungsstarken Standmixer, wenn du einen hast. Püriere die Suppe mindestens 2-3 Minuten lang, bis sie richtig seidig ist. Ein Schuss Kokosmilch oder ein Esslöffel Mandelmus helfen zusätzlich.

Kann ich die Suppe auch im Slow Cooker zubereiten?

Ja, das funktioniert gut! Schwitze Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einer Pfanne an und gib sie zusammen mit dem Kürbis, der Brühe und den Gewürzen in den Slow Cooker. Koche für 4-5 Stunden auf niedriger Stufe oder 2-3 Stunden auf hoher Stufe. Püriere dann alles wie gewohnt und rühre die Kokosmilch erst am Ende unter.

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Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer recipe

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Wohlig-warme Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer: Einfaches Rezept

Diese cremige Kokos-Kürbissuppe mit Ingwer ist der Beweis, dass einfache Zutaten Großes bewirken können. In unter 30 Minuten zubereitet, ist sie die perfekte wohlig-warme Seelenwärmerin für graue Tage.

  • Author: Mia
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch / Asiatisch inspiriert

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800g – 1kg)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Ein daumengroßes Stück Ingwer (ca. 20-30g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Öl
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • ½ TL Kurkuma (optional)
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack
  • Saft einer halben Limette
  • Optional zum Servieren: Kürbiskerne, Kokosjoghurt, frische Korianderblätter, Chiliöl

Instructions

  1. Kürbis vorbereiten: Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide ihn in grobe Würfel von etwa 2-3 cm Größe.
  2. Basis anbraten: Erhitze das Kokosöl im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze. Schwitze die gewürfelte Zwiebel für 2-3 Minuten glasig an. Füge gehackten Knoblauch und fein gehackten oder geriebenen Ingwer hinzu und dünste eine weitere Minute.
  3. Kürbis und Gewürze anschwitzen: Gib die Kürbiswürfel in den Topf und brate sie für 3-4 Minuten mit, bis sie leicht karamellisieren. Streue gemahlenen Koriander und Kurkuma darüber und verrühre alles für etwa 30 Sekunden.
  4. Ablöschen und Köcheln: Gieße die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf, rühre um und bringe die Suppe zum Köcheln. Reduziere die Hitze, decke den Topf ab und lasse die Suppe für 15 Minuten sanft köcheln, bis der Kürbis weich ist.
  5. Pürieren: Nimm den Topf vom Herd. Püriere die Suppe mit einem Pürierstab oder in einem Standmixer (vorher abkühlen lassen) bis sie vollkommen glatt und cremig ist.
  6. Finale Würze: Gib die pürierte Suppe zurück in den Topf (falls nötig) und erhitze sie bei niedriger Hitze. Rühre den Limettensaft unter und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Anrichten und Genießen: Fülle die heiße Suppe in Teller oder Schüsseln. Garniere nach Belieben mit einem Klecks Kokosjoghurt, gerösteten Kürbiskernen, frischem Koriander oder Chiliflocken.

Notes

Die Schärfe des Ingwers variiert; bei Unsicherheit mit der Hälfte beginnen. Heiße Flüssigkeit im Standmixer vor dem Mixen abkühlen lassen, um Unfälle zu vermeiden. Die Suppe kann im Kühlschrank 4-5 Tage aufbewahrt oder bis zu 3 Monate eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 400ml
  • Calories: 300
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 18
  • Carbohydrates: 18
  • Fiber: 4
  • Protein: 6

Keywords: Kokos-Kürbissuppe, Kürbissuppe mit Ingwer, einfaches Rezept, vegane Suppe, glutenfrei, Herbstrezept, Seelenwärmer

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